4. Steffl - Turmlauf 23. Mai 2015

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2 von 2 und endlich 1

Bereits zum vierten Mal wurde der Steffl – Turmlauf im Zuge des Pfingstkirtags am Stephansplatz vom Österreichischen Leichtathletikverband durchgeführt. In der österreichischen Stiegenlauf Szene hat er bereits einen sehr hohen Stellenwert, zumal man sich ja erst durch Teilnahmen bei anderen Stiegenläufen für dieses Einladungsrennen empfehlen muss. Dieses Auswahlverfahren macht durchaus Sinn denn die 343 Stufen der Wendeltreppe sind sicher kein Klacks. Sehr schön hat das Manuela Fraisl auf den Punkt gebracht: „Die Vorfreude das erste Mal beim Steffl - Turmlauf dabei zu sein war groß. Diese hielt bis zu den ersten 60 Stufen an, dann war mir das erste Mal schwindlig und ich ging auf Kuschelkurs mit der Wand.“ Manu kämpfte sich wie alle anderen Teilnehmer tapfer nach oben, blieb zwar über ihrer Zielzeit, war aber trotzdem stolz dabei gewesen zu sein.

Ein großes Kompliment ist dem Veranstalter für den Spannungsaufbau auszusprechen. Die schnellsten Läuferinnen und Läufer wurden für den Schluss aufgespart und lieferten einen beherzten Kampf um die besten Plätze. Bei den Damen glückte der Vorjahressiegerin Sandrina Illes bei ihrem zweiten Antreten der zweiten Sieg und somit die erfolgreiche Titelverteidigung. In 1:56,41 verbesserte sie ihre Vorjahreszeit um 2,5 Sekunden und nähert sich auch schon dem Streckenrekord von Jennifer Wenth (1:53,76). Auf die Plätze verwies sie die Slowenin Jasmina Klancnik (2:07,42) und Veronika Sengstbratl (2:08,32).

Bei den Herren belegten dieselben Athleten wie schon beim Stiegenlauf auf das Haus des Meeres die ersten vier Plätze. Alleine Platz 1 und 2 wurden vertauscht. Nach Platz 2 und 3 in den Vorjahren konnte sich Klaus Hausleitner endlich den erhofften Sieg erfüllen und triumphierte in 1:21,98 vor Trainingspartner Norbert Lechner (1:25,28), der ihm beim Haus des Meeres noch knapp enteilt war. Richard Artner baute wieder ein paar Stolperer ein und musste sich in 1:26,99 mit Rang 3 begnügen. Bei seinem zweiten Stiegenlauf belegte Thomas Schmid (1:28,42) zum zweiten Mal Platz 4, aber bis zum ersten Stockerlplatz kann es nicht mehr lange dauern.

Ein weiteres Lob an den ÖLV: Kurz nachdem die letzten Läufer aus dem Turm kamen und ein paar Interviews gaben, fand bereits die Siegerehrung statt. So kurz und knackig gibt es das nicht oft. Neben den Pokalen wurden von Martin Egger wieder schöne Sachpreis gespendet. Alles in allem eine großartige Stiegenlaufveranstaltung.

Hier die Ergebnissliste

Für den Österreichischen Stiegenlauf Cup geht es jetzt wieder mit längeren Läufen weiter. Am 30. Mai in Reißeck über 8971 Stufen und dann ein Saisonhighlight beim wiederbelebten Donauturm Treppenlauf am 19.Juni, der auch für die Cup Wertung einen höheren Punktewert erhalten wird.